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Sharing Economy

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"Der Begriff der Sharing Economy meint das systematische Ausleihen von Gegenständen und gegenseitige Bereitstellen von Räumen und Flächen, insbesondere durch Privatpersonen und Interessengruppen. Im Mittelpunkt steht die Collaborative Consumption, der Gemeinschaftskonsum."

Inhaltsverzeichnis

Sharing Economy Plattformen in der Schweiz

  • Arbeit
    • Jacando (seit 2012)
    • Mila (seit 2013)
    • RentaRentner (seit 2009)
  • Ernährung
    • Bioco (seit 2013)
    • Comedor (seit 2012)
    • Cookeat (seit 2014)
    • Food Coop (seit 2013)
    • Foodsharing (seit 2010)
    • Myfoodsharing (seit 2012)
    • Ortoloco (seit 2009)
    • Tauschobst (seit 2013)
    • Wädichörbli (seit 2012)
    • Öpfelchasper (seit 2007)
  • Finanzierung
    • 100Days (seit 2011)
    • 7crowd (seit 2013)
    • C-Crowd (seit 2010)
    • Cashare (seit 2008)
    • Wemakeit (seit 2012)
  • Gebrauchsgegenstände
    • Bildertausch (seit 2008)
    • dertausch (seit 2007)
    • Effektiv (seit 2005)
    • Exsila (seit 2006)
    • Frents (seit 2010)
    • Nachbarnetz (seit 2008)
    • Pumpipumpe (seit 2012)
    • Relimi (seit 2011)
    • Sharely (seit 2013)
    • Tauschrausch (seit 2012)
    • Ticketbörse (seit 2001)
    • Weeshare (seit 2013)
    • Whyownit (seit 2012)
    • Wyby (seit 2009)
  • Kleidung
    • Armoire au Revoir (seit 2012)
    • Kleiderkorb (seit 2013)
    • Walk-in Closet (seit 2011)
  • Mobilität
    • 2em (seit 2013)
    • Auto-Taus.ch (seit 2009)
    • Bringbee (seit 2013)
    • Compartir (seit 2000)
    • E-Carsharing (seit 2005)
    • Hitchhike (seit 2013)
    • Karzoo (seit 2007)
    • Mitfahrangebot (seit 2010)
    • Mitfahrgelegenheit (seit 2001)
    • Mobility (seit 1997)
    • Nextbike (seit 2009)
    • Parkingspace (seit 2009)
    • Parkit (seit 2013)
    • Parku (seit 2012)
    • Publibike (seit 2011)
    • Sailbox (seit 2008)
    • Sailcom (seit 1998)
    • Shared Parking (seit 2008)
    • Sharoo (seit 2013)
    • Shrebo (seit 2011)
    • Tooxme (seit 2012)
    • Uber (seit 2009)
    • Velospot (seit 2010)
  • Unterkunft
    • Airbnb (seit 2008)
    • Couchsurfing (seit 2004)
    • flats (seit 2010)
    • Gloveler (seit 20099)
    • Haustausch (seit 1992)
    • Home for Home (seit 2001)
    • Homelink (seit 1996)
    • Housetrip (seit 2009)
    • Raumtausch (seit 2010)
    • Tauschwohnung (seit 2010)
    • Wimdu (seit 2011)
  • Wissen
    • Diplomero (seit 2013)
    • Massageaustausch (seit 2011)
    • Skillharbour (seit 2014)
    • Sprachtandem (seit 2010)
    • Talent.ch (seit 2001)
    • Tauschen am Fluss (seit 2007)
    • Tauschnetz Länggass (seit 2005)
    • Tripadvisor (seit 2000)
    • Unterrichtsmaterial (seit 2003)
  • Zeit
    • Bazore (seit 2006)
    • Give and Get (seit 2011)
    • Kiss (seit 2010)
    • lets.ch (seit 2000)
    • Nachbarschaftshilfe Burgdorf (seit 2009)
    • Sambio di Favori (seit 2003)
    • Sel (seit 2003)
    • Tauscheria (seit 2010)
    • Tauschkreis (seit 2012)
    • Tauschnetz (seit 2001)
    • Vazyt (seit 1996)
    • Zeitbörse (seit 2007)
    • Zeittauschbörse (seit 2012)
    • Zeittausch (seit 1999)
    • Ziitbörsa (seit 2006)
    • Zytbörse (seit 2000)

Quelle: NZZ

Definition

Begriff

"Der Begriff der Sharing Economy (auch "Shared Economy") meint das systematische Ausleihen von Gegenständen und gegenseitige Bereitstellen von Räumen und Flächen, insbesondere durch Privatpersonen und Interessengruppen. Der Begriff der Share Economy wird synonym oder – neben der ursprünglichen Definition von Martin Weitzman – in Bezug auf das Teilen von Informationen und Wissen verwendet.

Ziele und Merkmale

Nach der Idee der Ökonomie des Teilens soll man als Nachfrager etwas nicht zum Eigentum machen, sondern vorübergehend benutzen, bewohnen und bewirtschaften. Voraussetzung dafür ist freilich meist das Eigentum eines Anbieters. Im Mittelpunkt steht die Collaborative Consumption, der Gemeinschaftskonsum. Die Güter wechseln den Besitzer, solange sie brauchbar bzw. verfügbar sind. Die Instandsetzung ist i.d.R. Sache des Eigentümers.

Plattformen

Mithilfe von elektronischen Plattformen und sozialen Netzwerken erreicht man einen großen Interessentenkreis, kann kurzfristig agieren und reagieren und eine optimale Nutzung und Auslastung erzielen. Manche Plattformen sind auf Wohnungssharing und Landsharing spezialisiert, andere ermöglichen Varianten wie Book- und Schmucksharing. Auch Tausch- und Schenkbörsen gehören zur kaum noch zu überblickenden Landschaft. Mithilfe von Funktionen sozialer Medien bewertet man Nachfrager und Anbieter und sanktioniert damit Vandalismus und Missbrauch.

Kritik und Ausblick

Die Ökonomie des Teilens wird von der Wirtschaft einerseits kritisch betrachtet, andererseits produktiv genutzt. Carsharing etwa ist in einigen Ländern ausgesprochen beliebt und in der Hand von Genossenschaften und Firmen. Kritisiert wird, dass überwiegend diejenigen, die Zugang zur virtuellen Welt haben, auch Zugang zur Sharing Economy erhalten. Positiv ist, dass die Umwelt geschont und der Verbrauch bewusster und sozialer wird. Auftrieb erhält die Sharing Economy in Krisenzeiten; zugleich dürfte sie Ausdruck der Erlebnis- und Spaßgesellschaft sein."

Literaturhinweise: Aigrain, P.: Sharing: Culture and the Economy in the Internet Age, Amsterdam , 2012 Autoren: Prof. Dr. Oliver Bendel Quelle: Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Sharing Economy, online im Internet: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/688938792/sharing-economy-v5.html

Definition, Lexikon, Wörterbuch für Sharing Economy

 



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